Ehrenamtliche Freizeitpat*innen IMKL Projekt (2) Miriam

Miriam El Jomaa - Ehrenamtliche Freizeitpatin IMKL Projekt
Miriam El Jomaa - Ehrenamtliche Freizeitpatin IMKL Projekt

 

 

 

 

"Ehrenamtliche Arbeit ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Alle Menschen sollten füreinander da sein. Jeder, der helfen kann, sollte das auch tun, für eine ideale Welt, für eine bessere Kommunikation, für ein friedliches Miteinander, für mehr Menschlichkeit."

(Miriam El Jomaa, 20 Jahre - ehrenamtliche Freizeitpatin im IMKL Projekt) 

Miriam El Jomaa, 20 Jahre

Dieser Blog wird unter anderem genutzt, um in regelmäßigen Abständen die Menschen vorzustellen, die sich im Projekt "INKLUSIVEs & multiKULTURelles (Familien)leben!“ ehrenamtlich engagieren.  Dieses Mal haben wir mit Miriam El Jomaa gesprochen. Sie studiert soziale Arbeit und ist bei InterAktiv e.V. gleich in mehreren Projekten ehrenamtlich tätig. 

 

Was sollten wir noch über Dich wissen?

Ich bin 20 Jahre alt und lebe seit drei Monaten in Berlin. Meine Eltern sind vor ca. 30 Jahren, aus dem Libanon nach Deutschland ausgewandert. Meine Geschwister und ich sind in Offenbach am Main, in der Nähe Frankfurt am Main geboren. Meine Muttersprachen sind arabisch und deutsch. Englisch spreche ich gut und in Französisch habe ich Schulkenntnisse. 

 

Wie bist Du zum Verein InterAktiv gekommen?

In meiner Geburtsstadt Offenbach am Main habe ich in ganz unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich gearbeitet. Ich war Schülercoach und Babysitterin. Außerdem war ich in der Senior*innenarbeit ehrenamtlich tätig und ich habe ein freiwilliges soziales Jahr beim Deutschen Roten Kreuz gemacht. Diese ganzen Erfahrungen zusammen haben dazu geführt, dass ich mich entschieden habe in Berlin Soziale Arbeit zu studieren. Ich wollte mich auch in dieser Stadt ehrenamtlich einbringen. Eine Freundin hat mir vom Verein InterAktiv erzählt . Ich habe angefangen, mich dort als ehrenamtliche Sprachmittlerin im  Projekt „Eine Brücke ins Hilfesystem" zu engagieren. Das Projekt richtet sich an geflüchtete Familien mit Angehörigen, die eine Behinderung haben. Dieses Ehrenamt übe ich auch weiter aus. 

 

Und welche Aufgaben wirst DU im IMKL Projekt übernehmen?

Im IMKL Projekt werde ich vor allem als zusätzliche und unterstützende Begleitung bei den inklusiven Angeboten für Familien eingesetzt.

 

Schaffst Du das alles, neben Deinem Studium?

Ja. Im IMKL Projekt werden die Termine rechtzeitig bekannt gegeben und die Angebote finden überwiegend an den Wochenenden statt. Die Termine für die Sprachmittlung werden auch mit mir abgesprochen und sie sind überwiegend in der Woche. 

 

Das Motto vom Projekt IMKL ist „INKLUSIVE KULTUR leben!“. Was denkst du darüber und was ist für Dich Inklusion?

Ich finde es schön, dass im IMKL Projekt viele verschiedenen Menschen mit und ohne Behinderung und aus ganz verschiedenen Kulturen sowie mit unterschiedlichen Religionen gemeinsam etwas unternehmen. Und ich finde es noch schöner, dass ein Miteinander entsteht, weil sich alle gegenseitig respektieren und weil sie interessiert sind an den anderen. Inklusion heißt für mich auch, dass alle zusammengehören und dass wir respektvoll miteinander umgehen. 

 

Wie stellst Du dir eine ideale Welt vor?

In meiner idealen Welt leben alle Menschen friedlich zusammen. Es gibt kein Gegeneinander. Alle Menschen haben die gleiche Chance ein glückliches, friedliches, erfülltes und zufriedenes Leben zu führen.

(Das Gespräch wurde geführt von der IMKL Projektleitung Yasmina Ouakidi) 

 

 

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