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Ehrenamtliche Freizeitpat*innen IMKL Projekt (3) Lea

Lea Radusinovic - ehrenamtliche Freizeitpatin
Lea Radusinovic - ehrenamtliche Freizeitpatin

 

 

 

"Ich finde es wichtig etwas dafür zu tun, dass die gegenseitige Akzeptanz in unserer Gesellschaft zunimmt. Deswegen engagiere ich mich in einem interkulturellen und inklusiven Projekt. "

(Lea Radusinovic, ehrenamtliche Freizeitpatin IMKL Projekt) 

In diesem Blog stellen wir u.a. in regelmäßigen Abständen Menschen vor, die sich im Projekt "INKLUSIVEs & multiKULTURelles (Familien)leben!“ (IMKL) ehrenamtlich engagieren. Heute machen wir alle Interessierten mit Lea Radusinovic bekannt. Lea hat sich im Dezember 2016 bei InterAktiv e.V. als Ehrenamtliche vorgestellt. Sie war uns nicht nur sympathisch, sondern brachte auch enorme Sprachkompetenzen mit. Das ist für die Mitarbeit in einem interkulturellen und inklusiven Projekt ein Geschenk. Lea spricht deutsch, englisch, slowenisch, kroatisch und lernt gerade spanisch.

Warum hast Du dich bei IMKL als Ehrenamtliche beworben?

Ich habe die Projekthomepage zufällig im Internet gefunden. Vorher hatte ich lange nach einem Programm gesucht, wo ich als Ehrenamtliche arbeiten könnte. Es hatte mich aber nichts richtig angesprochen, bis ich das Projekt INKLUIVEs & mutliKULTURelles Familien(leben) gefunden habe. Es trifft mit seiner interkulturellen inklusiven Ausrichtung und mit seinem Fokus auf Kultur, Freizeit und Alltagsgestaltung genau meine Interessen.

Was sollten wir noch über dich wissen?

Ich bin 29 Jahre alt und lebe schon seit vier Jahren in Berlin.

Schon? Wo hast du davor gelebt?

Ich habe in Ljubljana (Slowenien) Kulturwissenschaften studiert. Während des Studiums war ich für ein Jahr im Rahmen des Erasmus Programms an der TU in Berlin. Diese Stadt hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt hier leben wollte. Also habe ich mein Studium beendet und bin hergezogen, um hier zu arbeiten. Ich hatte einen schnellen Jobeinstig und habe lange als Fotoassistentin für ein großes Unternehmen gearbeitet. Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung im Bereich Marktforschung, Marketing und Kommunikation.

Welche Aufgabenbereiche willst Du im IMKL Projekt übernehmen? 

Ich bin offen für alle Bereiche. Die Mitarbeit bei den Angeboten für die Kinder & Jugendlichen finde ich genauso spannend wie die Begleitung der Familienveranstaltungen. Ich kann mir gut auch die Übernahme einer Freizeitpatenschaft vorstellen. Ich verbringe meine Zeit gerne draußen und kann mir vorstellen, auch die Kinder & Jugendlichen für die Natur zu begeistern. Wir könnten sie mit dem Fahrrad erkunden. Ich bin eine leidenschaftliche Fahrradfahrerin. Ich kann auch einen Fahrradwerkstattworkshop anbieten. Außerdem liebe ich Musik, Film, Architektur und Design.

 

Das Motto vom Projekt IMKL ist „INKLUSIVE KULTUR leben!“ Was denkst du darüber und was ist für Dich Inklusion?

Inklusion ist für mich, dass alle Menschen so wie sie sind überall willkommen sind.

Wie stellst Du dir eine ideale Welt vor?

Ich glaube, dass es eine ideale Welt nie geben kann, weil die Menschen eben Menschen sind. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass wir versuchen sollten uns alle gegenseitig mit Respekt zu behandeln. Ganz egal ob wir Mann oder Frau sind, ganze egal welche Hautfarbe, Nationalität oder Religion wir haben. Ganz egal alles. Wir sind Menschen. Wir können gut miteinander leben, wenn wir gut miteinander umgehen. Am Allerwichtigsten ist es, den Kindern Respekt vorzuleben. Sie haben die Zukunft in der Hand. Vielleicht gelingt es ihnen diese Welt in eine ideale Welt zu verwandeln.

 (Das Gespräch wurde geführt von der IMKL Projektleitung Yasmina Ouakidi) 

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