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So war die Veranstaltung: Bedeutung von Osterfest - Einblicke in die christliche Religion (Flüchtlingskirche)

Eine Woche vor Ostern waren wir in der IMKL-Veranstaltungsreihe „Feierabende (am Nachmittag) – Feste einer Welt" zu Gast in der Flüchtlingskirche. Die ehrenamtlichen Freizeitpatinnen Selcan, Miriam und ich sind schon am Mittag da gewesen. Wir richteten den Raum her, legten die letzten Schokoladeneier in die Osternester, suchten nach geeigneten Verstecken und bereiteten die Materialien (Gras, Steine, Sand, Stöcker, Holz, Figuren) für das spätere Osterbasteln vor.


Nach der Begrüßung aller Familien erzählt die Pfarrerin Frau Schulz-Ngomane die Ostergeschichte und es war einiges über die Bedeutung von Osterbräuchen zu erfahren. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren aufmerksam dabei, stellten Fragen und hatten auch die ein oder andere Antwort. Es war eindrucksvoll wie interessiert auch die ganz jungen Teilnehmenden der Geschichte folgten. Das lag nicht zuletzt auch an der sehr anschaulichen Vortragsweise von Frau Schulz-Ngomane. Der ganze Vortrag kann hier nicht wiedergegeben werden aber Interessierten empfehlen wir das Nachlesen der Ostergeschichte hier: http://www.tollabea.de/die-ostergeschichte-kurz-fuer-kinder-nacherzaehlt/  (Weiter unten auf dieser Seite finden sich außerdem Erklärungen zu den bekanntesten Osterbräuchen (Osterhasen, Eier anmalen, Eier suchen, Osterkerze ….) 

 


Im Anschluss an den Vortrag ist die ganze Gruppe zum Osternester suchen in den Hof hinter der Flüchtlingskirche gegangen. Dort waren für alle Anwesenden Osternester versteckt. Vor allem die  Kinder wurden sehr schnell fündig. Wir hätten ruhig etwas schwerere Verstecke wählen können.

 

Zurück in der Kirche waren alle aufgefordert die Ostergeschichte zu erinnen. Ihre Aufgabe war es mit den zur Verfügung stehenden Materialien den Garten der Auferstehung nachzubuaen. Die Materialien Sand, gut riechendes Ostergras, Steine, Holzstücke und verschiedene Figuren begeisterten alle Anwesenden und eifrig machten sie sich ans Werk. Das Ergebnis zeigte deutlich, dass die Ostergeschichte bei allen Anwesenden einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte.

 

Es war wieder ein ganz wunderschöner kurzweiliger Nachmittag. Vielen Dank an alle, die dabei waren.

 

 


Osterbräuche und ihre Bedeutung

Osterhase

Ostern hat ganz viel mit neuem Leben zu tun. Ostern wird außerdem immer im Frühling gefeiert - in der Jahreszeit, in der auch in der Natur das neue Leben entsteht. Der Hase gilt in vielen Ländern als erster Bote für den Frühling. Wenn draußen alles grünt und blüht, kannst du ihn über die Felder hoppeln sehen. Aus diesem Grund wurde er sozusagen zu einem Wahrzeichen für das Osterfest. Genauso übrigens die Ostereier: Wenn im Frühling ein Küken aus einem Ei schlüpft, dann kann uns das daran erinnern, dass Jesus die Mauern seines Grabes durchbrochen hat und von den Toten auferstanden ist. Ostereier sind also nicht nur lecker, sondern auch ein Zeichen für das ewige Leben!

Ostereier

Das Ei ist schon immer ein Symbol für die Fruchtbarkeit, das Leben und den Neuanfang gewesen. Kein Wunder also, dass Eier auch in den Farben des Frühlings bemalt werden. Für die Christen ist das Ei das Zeichen der Auferstehung.. Das Verschenken von bunten Ostereiern soll Glück bringen. Also, auf, auf zur fröhlichen Eierfärberei! Das Verstecken der Ostereier wurde übrigens erstmals 1682 einer Schrift erwähnt.

Karfreitag 

Das ist der Tag an dem Jesus gekreuzigt wurde. Es ist ein sehr trauriger Tag für die Christen. In vielen Orten läuten deshalb auch keine Kirchenglocken. In den Messen und Gottesdiensten ertönen weder Orgelmusik noch Kirchenlieder. Daher wird dieser Tag auch der „stille Freitag“ genannt

Ostersonntag

Am Sonntag entdeckten die Frauen das leere Grab Jesu Christi. Es ist der Tag an dem Jesus von den Toten auferstanden ist. Das ist der Mittelpunkt des christlichen Glaubens, um den sich alles dreht. Bereits in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag beginnen in den Kirchen die Feiern des Lebens, denn der Tod ist von Gott besiegt worden. Mit der Osternacht fängt die Osterzeit an, die nun 50 Tage bis Pfingsten dauern wird.

Ostermontag

Mit der Auferstehung beginnt das Leben neu, deshalb werden nach den langen Tagen der Trauer die ersten Spaziergänge und Ausflüge ins Grüne gemacht. In den Guten Nachrichten der Emmausjünger wird davon berichtet, daher nennt man diese Ausflüge auch Emmausgang.

Osterkerze

In der Osternacht wird eine brennende Kerze in die dunkle Kirche getragen. Sie soll zeigen, dass Jesus Christus das Licht in die Welt gebracht hat.

Osterfeuer

Auch das Osterfeuer ist das Zeichen des Lichts. Es ist nur sehr viel größer als eine Kerze. Mittlerweile werden fast überall in Deutschland an Ostern große Feuer entzündet, an denen sich viele Menschen versammeln, um sich das Feuerschauspiel anzusehen. Oben im Norden Deutschlands und in den skandinavischen Ländern sollen mit den Osterfeuern böse Geister und der Winter vertrieben werden. 

 

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