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So war der Kulturausflug: Skateboard Workshop

Die Geschwistergruppe hat sich an einem kalten Aprilsonntag im Archiv der Jugendkulturen getroffen.  Auf dem Programm „Kulturausflüge – Türen zu Kunst, Kultur & Kreativität“ stand ein Skateboard Schnupperworkshop, der angeleitet wurde von Simon (Archiv der Jugendkulturen). Die Veranstaltung begann mit einem kurzen historischen Überblick. Wir erfuhren, dass das Skateboarden sich bis in die 1950er bzw. 1960er Jahre zurückverfolgen lässt. Die ursprüngliche Idee war es, das Gefühl des Wellenreitens auf die Straßen zu übertragen, um vor allem den Tagen mit einem schwachen Wellengang zu trotzen. Anfänglich wurden die Skateboarder deshalb auch als „Asphaltsurfer“ bezeichnet. Mitte der 1970er Jahre schwappte die ‘Skateboard-Welle’ nach Europa über – nach Deutschland zunächst durch Angehörige der US-Army. Da zu dieser Zeit in München besonders viele US-Amerikaner kalifornischer Herkunft stationiert waren, entwickelte sich diese Stadt zur ersten ‘Skate-Hochburg’ in Deutschland.  Das moderne Skaten von heute hat mit den Bewegungen der Anfänge dieses Sports nur noch wenig gemeinsam. Skaten ist zu einem hoch ausdifferenzierten Sport geworden. Kaum eine Sportart hat in so kurzer Zeit eine so rasante Entwicklung erfahren. Es gibt unzählige schwierige Manöver und Tricks, die mit dem Skateboard ausgeführt werden.

 

Nach diesem kurzen historischen Abriss konnte jeder der Teilnehmenden sich ein passendes Skateboard aussuchen. Die Bretter unter dem Arm fuhren wir in die Skater Halle. Es war ziemlich voll. So konnten die Kinder & Jugendlichen sich nicht nur selbst ausprobieren, sondern auch sehen, wie vielfältig so ein Skateboard genutzt werden kann. Die Grundlagen bekamen die Geschwister von Simon erklärt. Nach zwei Stunden der Angstüberwindung, hinfallen, wieder aufstehen, ersten kleinen Erfolgen und viel, viel gucken, was die anderen Skater so alles mit ihren Brettern veranstalteten, war es  Zeit zu gehen.

 

Der Aprilsonntag war immer noch kalt aber aber den Kindern & Jugendlichen aus der Geschwistergruppe war ganz schön warm geworden.  Danke an alle, die dabei waren.