Ein Text über den Familienworkshop in der Komischen Oper gewidmet den InterAktiv e.V. Müttern

Trotzdem am Samstag, den 13. Mai das traditionelle InterAktiv Sommerfest stattgefunden hat (an dessen arbeitsintensiven Vorbereitungen alle Mütter beteiligt waren), haben einige von ihnen vorher zusammen mit ihren Kindern an der IMKL Veranstaltung in der Komischen Oper teilgenommen. So sind diese "besondere" Mütter eben. Sie machen das Unmögliche möglich. Oft, weil sie es müssen und manchmal, weil sie es wollen. Nicht nur am Muttertag, sondern auch an jedem anderen Tag möchte ich vor dem unermüdlichen Engagement dieser besonderen Mütter meinen (nicht vorhandenen) Hut ziehen und ...

Es ist schwer die richtigen Worte zu finden, um die  Leistung der Mütter aus besonderen Familien angemessen zu würdigen. Als IMKL Projektleitung sehe ich nur einen Bruchteil der Herausforderungen, die in besonderen Familien tagtäglich zu bewältigen sind. Es ist aber genug, um zu wissen, dass es keine Auszeiten und nie eine Pause gibt.  Trotzdem machen die Mütter sich auch am Wochenende auf den Weg, um mit ihren Kindern an den IMKL-Veranstaltungen teilzunehmen. Sie scheuen keine Anstrengungen und kein Weg ist ihnen zu weit. Ihre Kraft, Kompetenz, Geduld und Liebe sind beeindruckend. Die Stimmung ist bei allen inklusiven Familienveranstaltungen aufgeschlossen, jede neu hinzukommende Familie wird mit offenen Herzen in die Gruppe aufgenommen und die gute Laune der Mütter ist immer wieder ansteckend. So war es auch am gestrigen Samstag als  Frau Travny (Mitarbeiterin für Führungen in der Komischen Oper) uns hinter die Kulissen des Opernhauses führte.

Im Theatersaal haben wir den Orchestergraben gesehen und erfahren, dass Souffleusen in der Oper anders arbeiten als im Theater. Die sehr große Bühne haben wir von der Seite betreten, weil gerade eine große Anzahl an Technikern mit dem Aufbau des pompösen Bühnenbilds für die Abendvorstellung beschäftigt war. Im Damenkostümfundus haben wir beeindruckend pompöse Gewänder gezeigt bekommen. In der Maske schließlich erfuhren wir etwas über die Arbeit von Maskenbildner*innen in der Oper und sahen wie „dick“ aufgetragen wird, um ein Gesicht bühnenwirksam zu schminken. Außerdem konnte alles mögliche angefasst werden: Perücken, Latexhände, Masken, Bärte und vieles mehr….

Alle Beteiligten waren interessiert und haben so viele tolle Fragen gestellt, dass die Führung doch länger gedauert hat als erwartet. Einige der Kinder haben immer wieder nach Musik gefragt, die es bei einer Führung leider nicht gibt aber nach diesem Familienworkshop steht schon mal fest, dass wir im nächsten Jahr einen Besuch in der Komischen Oper einplanen werden.

Und für alle, die solange nicht warten wollen: Am 16. Juli gehen wir – zwar nicht in die Oper – aber ins Grips Theater und sehen die fabelhaften Millibillies  (Rechtzeitige Anmeldung wird empfohlen) 

Danke für den tollen Nachmittag und ich hoffe die besonderen Mütter lassen sich heute ordenlich feiern!  Ihr seid großartig. 

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