Ehrenamtliche Freizeitpat*innen IMKL-Projekt (5) Alice

 

Mir liegt bei meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten besonders die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Herzen. Sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Persönlichkeit durch meine Arbeit zu stärken sowie ihnen eine Freude zu machen, bedeutet mir viel.  

(Alice Rettig, 26 Jahre) 

Die im IMKL-Projekt zu leistende Arbeit wäre ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen Freizeitpat*innen kaum möglich. Wir freuen uns deshalb, dass Alice Rettig unser Team von Ehrenamtlichen seit einigen Wochen verstärkt. Ebenso wie mit unseren anderen engagierten Unterstützer*innen haben wir auch mit ihr ein Gespräch geführt, um sie auf diesem Blog vorzustellen. 

Erzähl uns was über dich also z.B. wie alt Du bist, ob Du aus Berlin kommst, was du beruflich machst oder wie du am liebsten Deine Freizeit verbringst! 

Mein Name ist Alice Rettig, ich bin 26 Jahre alt und ich bin vor sechs Jahren aus der Nähe von Frankfurt nach Berlin gekommen. Aktuell studiere ich Management und Marketing an der Freien Universität Berlin. Nach meinem Masterabschluss im September möchte ich gerne promovieren und im Anschluss im HR Consulting Fuß fassen. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meinem Hund (Mops Winny). Zusammen unternehmen wir gerne lange Spaziergänge am Grunewald oder in den Rehbergen. Da Winny ein sehr lernfähiger, gelassener und freundlicher Hund ist, habe ich sie zu einem therapeutischen Begleithund ausbilden lassen. Im Rahmen dessen haben wir mit ihrer ruhigen und zutraulichen Art bereits einigen Kindern die Angst vor Hunden nehmen können.  

 

Wie bist Du zum Verein Interaktiv gekommen? 

Der Verein Interaktiv befindet sich in meiner direkten Nachbarschaft. Nachdem ich einige Male eher zufällig an den Räumlichkeiten vorbeigelaufen bin, habe ich mich im Internet über die Aktivitäten und Zielsetzungen des Vereins informiert und war sofort begeistert. Daraufhin stand für mich fest, dass ich mich ehrenamtlich für Interaktiv engagieren will und ich habe mich beworben. 

 

Hast du ehrenamtliche Vorerfahrungen?

Seit meiner Schulzeit arbeite ich ehrenamtlich in dem Karateverein meiner Heimatstadt. Darüber hinaus gebe ich seit über 10 Jahren Nachhilfe in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch. 

 

 

Was findest du am IMKL Projekt besonders spannend und wichtig? 

Besonders angesprochen haben mich die Angebote für Kinder/Jugendliche, deren Geschwister oder Eltern eine Beeinträchtigung haben. Aber auch die anderen IMKL Angebote für Familien mit Kindern mit und ohne Behinderung empfinde ich als sehr vielseitig und spannend. Durch die kreativen und kultruell bildenden Angebote entsteht eine tolle Gemeinschaft, in der sich alle wohl fühlen. 

 

Welche Aufgabenbereiche willst Du im IMKL Projekt übernehmen? 

Im IMKL Projekt werde ich insbesondere die Betreuung von Kulturangeboten unterstützen. Im Rahmen dessen gehört das Abholen sowie Nachhausebringen der Kinder selbstverständlich dazu. Sehr gerne würde ich auch eine Freizeitpatenschaft übernehmen. 

 

Was hälst Du von dem Projekt-Motto "Inklusive Kultur leben!"? 

Der Begriff Kultur umfasst sowohl innere Werte und Einstellungen als auch nach außen getragene Handlungsmuster. Insofern ist das Leben einer inklusiven Kultur ein ganzheitlicher Ansatz, Inklusion im Alltag erlebbar zu machen. Alle Menschen sollten sich dieses Motto zu Herzen nehmen 😊

 

Was bedeutet für Dich Inklusion? 

Grundsätzlich bedeutet Inklusion für mich ein Zusammenleben von Menschen mit und ohne physische sowie psychische Einschränkung. Dabei beginnt Inklusion bereits in der Einstellung der Menschen und erfordert eine gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung der Individualität des Einzelnen. 

 

Wie stellst Du dir eine ideale Welt vor? 

Eigentlich finde ich es fast nicht möglich diese Frage in ein paar kurzen Sätzen zu beantworten. Dazu spielen zu viele Variablen eine Rolle. Definitiv würde ich aber sagen, dass eine ideale Welt frei von Ungerechtigkeit ist und jeder und jedem die gleichen Chancen bietet.

 

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