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So war unser Ausflug ins Mauermuseum

Anlässlich vom bevorstehenden Tag der Deutschen Einheit stand heute der Besuch des Mauermuseums auf dem Programm (Reihe „Feierabend am Nachmittag – Feste eine Welt“). Das am Checkpoint Charlie gelegene Museum ist kurz nach dem Bau der Mauer von Dr. Rainer Hildebrand aus Protest gegründet und am 19. Oktober 1962 eröffnet worden, um Hilfesuchenden zu helfen. Das Museum wurde im Laufe der Jahre immer größer, hat die Geschichte mitgeschrieben und zum Fall der Mauer beigetragen.

 Das und anderes wusste Herr Jacobi zu berichten, der uns als Guide durch das Museum führte. Es war selber als Fluchthelfer aktiv und am Bau von Fluchtfahrzeugen beteiligt. Er zeigte uns ganz unterschiedliche originale Fluchtobjekte von gelungenen Fluchten: z.B. ein Heißluftballon, ein Mini-U-Boot, Fluchtautos, Fluchtflugzeuge oder umfunktionierte Koffer. Wir erfuhren, dass die Fluchthelfer im Mauermuseum zu Hause waren, sie haben ihre Fluchten dort geplant und gegen das DDR-Unrecht gekämpft. Das Museum war damals die letzte Insel der Freiheit vor der Grenze. Nach den Fluchten übergaben die Geflüchteten und die Fluchthelfer ihre Fluchtobjekte und auch andere originale Gegenstände an das Museum. 

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