· 

So war der Kulturausflug ins Spionagemuseum

Eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat sich heute am Leipziger Platz getroffen, um gemeinsam das Spionagemuseum zu besuchen. Eine freundliche Frau war unser Guide. Sie stattete alle mit einem Agent*innenausweis und Agent*innennamen aus. Dann begann eine kurzweilige Führung, in der am Beispiel von ausgestellten Exponaten demonstriert wurde, wie geheime Informationen zu beschaffen und verdeckte Informationen zu übermitteln sind. Gleich zu Beginn war zu erfahren, dass Drohnen keine neuzeitliche Erfindung sind. Vielmehr war die erste Drohne eine Taube. Im Ersten Weltkrieg wurden die Vögel mit einer Kamera und einem kleinen Fallschirm ausgestattet, um Aufnahmen beim Feind zu machen. Weiter zu sehen waren u.a. Lippenstift-Pistolen, Gift-Regenschirme, in Trabis eingebaute Infrarotkameras oder tote Briefkästen (Gegenstände, in die versteckt ein kleines Fach eingelassen ist, in dem ein Agent unauffällig Nachrichten deponiert. Ein speziell präparierter Ast, ein loser Stein in der Mauer, ein Hohlraum in einem Seifenspender oder ein hohler Nagel in einem Zaun. ) Immer wieder hatte die Gruppe Gelegenheit auch selber aktiv zu werden und sich auf die Suche nach versteckten Kameras zu machen oder eine Geheimschrift auszuprobieren. Das High Light war dann aber der Laserparcours, in dem alle mit Begeisterung ihre Geschicklichkeit erprobten und aus dem sie gar nicht mehr wegzukriegen waren.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0