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So war der Kulturausflug * Besuch im Filmpark Babelsberg

Der Filmpark Babelsberg ist am vergangenen Donnerstag (29.03.2018) in die neue Saison gestartet und wir waren mit einer inklusiven Jugendgruppe dabei. Der Tagesbesuch begann mit einer halbstündigen Übersichtsführung. In einem Wahnsinnstempo sind wir mit einem Guide bei Nieselregen durch den Park geeilt. Er informierte uns, wo was zu finden ist und wo um welche Uhrzeit welche Show stattfindet. Anschließend haben wir uns kurz im Traumland umgeguckt. Da waren Kostüme und Masken ausgestellt. Zwei Visagistinnen boten an täuschend echte Wunden zu schminken. Das musste erst mal auf später verschoben werden, weil die erste Show um 12.00 begann. Ein Moderator begrüßte uns in der Fernsehhalle und erklärte, wie Fernsehen gemacht wird. Es konnte beobachtet werden, dass eine Wettermoderatorin in der Greenbox auf eine leere Wand zeigt und die Wetterkarte nur für die Fernsehzuschauer*innen zu sehen ist. Weiter wurde gezeigt, wie durch Kameraaufbauten filmische Effekte erzeugt werden können (hier: dass ein Raum sich im Film dreht) und  welche Aufgaben ein Lichtdouble hat. Außerdem war ein ehemaliger Schauplatz aus der Serie GZSZ aufgebaut. In dieser Filmkulisse wurde vor unseren Augen eine kurze Szene nachgedreht und wir konnten das Ergebnis gleich sehen.Im Anschluss an die Fernsehshow haben wir bei einem warmen Kakao im Panama Café besprochen, wer welche Interessen hat. Ein paar Jugendliche wollten unbedingt in die Mittelalterstadt mit Geisterhausund in das geheimnisvolle U Boot (Dock 8), andere wollten die GZSZ Außenführung mitmachen und wieder andere wollten im Dome of Babelsberg, in dem man sich mit einem Laservisier auf eine virtuelle Reise durch schaurige 3D Welten begeben konnte. Der nächste gemeinsame Treffpunkt war die Stuntshow im Vulkan. Dort haben wir einer actiongeladenen Performance mit beeindruckenden Bodystunts, minutiös geplanten  Explosionen und szenisch einstudierte Kampfszenen beigewohnt. Im Anschluss  hat die Stuntcrew – bekannt aus Filmen wie Inglourious Basterds, Operation Walküre oder Anonymous – Autogrammkarten mit Unterschrift verteilt. Dann wollten alle unbedingt in das 4 D Kino. Diese virtuelle Reise hat einen Teil der Jugendlichen so beeindruckt, dass sie sich ein zweites Mal angestellt haben, um die Reise zu wiederholen.  Ein paar andere haben die Zeit genutzt, um sich bei den Visagistinnen im Traumland Platzwunden schminken zu lassen. Die Zeit ist wie im Fluge vergangen. Inzwischen war es 17:00 Uhr geworden. Ein wenig durchgefroren und erschöpft aber sehr zufrieden sind wir die Rückreise nach Berlin angetreten. Es war ein sehr schöner Tag. Lieben Dank an alle, die dabei waren.

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