· 

Inklusiver Besuch in der Berlinischen Galerie - Ohne Monster!

Eigentlich stand heute eine Monsterjagd auf dem inklusiven Familienworkshop-Programm. In der Berlinischen Galerie sollten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Werken von großen Künslter*innen Monster entdecken und anschließend aus verschiedenen Materialien ihre eigenen Ungeheuer kreieren. Es kam aber ganz anders. Die Monster blieben unentdeckt. Wegen eines Terminmissverständnisses auf Seiten des Veranstalters konnte der Workshop nicht wie geplant am Nachmittag stattfinden und wurde verschoben. Glücklicherweise sind unsere InterAktiv Familien flexibel und den Umgang mit Unvorhergesehenem gewohnt. Statt Monstern gab es Eis bei herrlichem Frühlingswetter. Anschließend hatte Frau Boemke von Jugend im Museum e.V. uns eine Führung durch die EDUARDO PAOLOZZI Ausstellung organisiert. 

Eduardo Paolozzi wuchs als Sohn italienischer Einwanderer in Schottland auf, studierte Kunst, wurde Bildhauer und Grafiker (1924 Leith, Edinburgh – 2005 London) und gilt heute als Mitbegründer der britischen Pop Art. Bereits in den 1940er-Jahren schrieb er international Kunstgeschichte mit einer Collagenserie, in der er Bildmotive aus Populärkultur und Werbung verarbeitete und so entscheidende Ideen der Pop Art vorwegnahm. 

 

Es gab viel zu sehen und ein Guide (Herr Wencke) hat alles geduldig erklärt. Inspiriert vom Gesehenen wären alle gerne noch selber kreativ geworden, aber dafür blieb heute keine Zeit. Zum Glück sind weitere Aktivitäten für Familien in der Berlinischen Galerie geplant und beim nächsten Mal werden wir ganz sicher wieder selber aktiv. Und die Monsterjagd holen wir nach. Versprochen!