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So war der inklusive Kulturausflug "Streetart Tour & Graffiti Workshop"

Einer inklusiven Gruppe von Jugendlichen wurde am vergangenen Samstag von Leo (Guide Alternative Torus Berlin)  - auf der Strecke entlang vom Alexanderplatz bis zur S-Bahnbrücke vom Hackeschen Markt -  Streetart und Graffiti Kunst nahe gebracht. Im lockeren Gespräch erfuhren sie etwas über die Entstehungsgeschichte dieser Kunst im öffentlichen Raum, dem damit verbundenen Lifestyle  und worin sich Graffitikunst von Streetart unterscheidet. Die Grenzen zur Legalität und die damit einhergehenden Strafen wurden ebenso thematisiert. 

Die Teilnehmenden erfreuten sich an der Straßenkunst. Die in den Werken von Streetartist Señor Schnu zum Ausdruck gebrachte positive Sichtweise auf das Leben und sein 

Markenzeichen (ein Eis in den unterschiedlichsten Variationen) hat ihnen gut gefallen. Die tanzenden Konfetti Mädels vom Streetartartist SOBR aber haben es unseren Musik liebenden und tanzbegeisterten Jugendlichen besonders angetan.

Wir haben an diesem Nachmittag noch viel mehr Kunstwerke gesehen, die hier alle einzeln aufzuführen würde allerdings den Rahmen sprengen. Es blieb auch nicht bei der bloßen Betrachtung von Kunst. Die Jugendlichen sind auch selbst kreativ geworden. Nach einer kurzen Pause im Hof vom Haus Schwarzenberg, in dem noch mehr Graffiti- und Straßenkunst zu bewundern war, ist die Gruppe zusammen mit Leo in die Werkstatt 

nach Lichtenberg gefahren. Ein riesiges Atelier bunt gestaltetes Atelier erwartete uns. O- Ton der Teilnehmerin Matilde: „Wenn ich groß bin, will ich hier arbeiten!“ In der Werkstatt haben die Jugendlichen anhand von Vorlagen ihre eigenen Schablonen hergestellt. Leo hat ihnen im Anschluss gezeigt, wie damit ein eigenes Stencil angefertigt wird. Die Jugendlichen waren konzentriert bei der Sache, haben sich in den inspirierenden Räumlichkeiten sichtlich wohlgefühlt und hatten am Ende alle ein Stencil (Schablonengraffiti), das sie stolz mit nach Hause genommen haben.

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